Food & Drinks

Wie wir mit Manuka Honig, Ingwer Shots & Green Smoothies gesund bleiben

27. April 2017

Wir hatten einen harten Herbst und Winter 2016. Lias begann seine Kita-Karriere und nahm alles mit und ich kämpfte mit einer eitrigen Angina nach der nächsten. Nach der dritten Antibiose und trotzdem erneuten Angina ist mir der Kragen geplatzt und ich habe beschlossen, mich proaktiv von innen zu stärken. Ich recherchierte gründlich und stieß dabei auf Manuka Honig, den man sich wegen der teuren Preises besser nicht einfach so auf’s täglich Brot schmiert… Doch heute, fast 5 Monate ohne eine einzige Erkältung, kann ich sagen: Dieser Honig ist sein Geld absolut wert. Ich möchte euch diesen wundersamen Honig unbedingt vorstellen – gemeinsam mit zwei weiteren gesunden, natürlichen Helfern, die mein Immunsystem und das meiner Familie wunderbar boosten.

GREEN SMOOTHIE

Beginnen wir mit dem Green Smoothie, da dieser schon seit ungefähr 5 Jahren zu meinem fast täglichen Küchen-Ritual gehört. Vor einigen Jahren, als ich noch in einer Redaktion arbeitete, begann ich mit dem täglichen Genuss eines grünen Smoothies, da man ihn so easy vorbereiten und am Schreibtisch nebenbei trinken kann. Ich habe alle Zutaten, die ich euch gleich vorstelle, einmal wöchentlich portioniert, in Gefrierbeuteln gepackt, eingefroren und morgens vor der Arbeit frisch gemixt. Bis heute habe ich die Tradition beibehalten, mit der Ausnahme, dass ich seit meiner Selbständigkeit die Zutaten direkt morgens in den Thermi schmeiße und dabei immer wieder den Inhalt variiere. Die Basis ist folgende: 

Ca. 60 – 80 g Blatt- oder Babyspinat, frisch oder tiefgefroren 
Ca. 50 – 70 g Grünkohl, frisch oder tiefgefroren 
Ca. 100 – 150 g tiefgekühltes Obst (am besten Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
1 Banane, am besten tiefgekühlt (überreife Bananen klein schneiden und im Gefrierbeutel einfrieren!)
1 EL Chia- oder Leinsamen 
1/4 – 1/2 Avocado
20 – 30 g Proteinpulver (diverse Sorten)
1 TL Supergreens, Gerstengras oder Weizengras 
Ca. 250 – 300 ml Wasser, Mandelmilch, Reismilch, Hafermilch oder Kokosmilch
Etwas Öl (am liebsten Leinöl, da optimales Omega 3 / Omega 6 Verhältnis)

Optional: Ungesüßtes Kakaopulver (am besten in Kombi mit TK Kirschen und Schoko-Proteinpulver), Maca Pulver, Erdmandeln, Orangen (die die Wirkung der im Spinat enthaltenen Oxalsäure mindern und seine Eigenschaften durch viel Vitamin C besser verwertbar machen), Eiswürfel (geben mehr Volumen).

Dieser Smoothie ist ein absolutes Allround-Power-Paket, enthält gute Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, gesunde Fette sowie ausreichend Protein und ist unglaublich reich an Vitaminen (unter anderem C, A, E, K), Eisen (wichtig in der Schwangerschaft), Zink, Kalium, Magnesium und vielen mehr. Außerdem ist er antioxidativ und dank des Grünkohls besonders basisch. UND: Er schmeckt hervorragend. 

Nach der Zubereitung sollte er relativ schnell getrunken werden, damit die Vitamine nicht flöten gehen.

INGWER SHOT 

Zugegeben – ist hart. Wer Schärfe nicht mag oder gar schlecht verträgt, wird mit den feurigen Ingwer Shots kämpfen. Ich schaff es nur, sie eine Zeitlang täglich zu trinken, wenn ich mich besonders angeschlagen und gestresst fühle und weiß, dass ich dann besonders anfällig für Infekte bin. Doch dann bereite ich direkt eine ganze Wochenration vor und kipp jeden Morgen (besser nicht auf nüchternen Magen …) einen Shot von ca. 50 – 100 ml in mich hinein. Ich glaube dann einfach immer ganz fest daran, dass mich der Ingwer unkaputtbar macht und dann geht’s schon 😉 

Ingwer wirkt wegen seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe besonders entzündungshemmend und kann tatsächlich helfen, eine Grippe zu verhindern oder sogar zu bekämpfen. Auch wirkt Ingwer fiebersenkend. Zusammen mit Vitamin C starkem Obst, etwa Zitrone oder Orange, sowie Honig (dazu kommen wir gleich) wird dieses Getränk zum wahren Bazillenkiller.

Wer seinen Ingwer Shot noch optimieren will, sollte Kurkuma dazu nehmen. Wegen des aktuellen Hypes vermutlich jedem ein Begriff, oder? Kurkuma ist eine gelbe Wurzel, die reinigend und heilend wirkt – ein „natürliches Antibiotikum“ quasi. Ich muss zu meiner Schande allerdings gestehen, dass ich’s noch nicht probiert habe… 

Mein Standard-Rezept für Ingwer Shots:

Handvoll Ingwer, mit Schale und gestückelt 
1 ganze Orange oder Zitrone (ohne Schale) 
2 EL Honig (am besten Manuka)
Wasser oder Orangensaft in Mengen nach Belieben (einfach ausprobieren)
Optional: Zimt oder mehr Obst 

Alles gründlich mixen und in einem verschlossenen Gefäß MAXIMAL 7 Tage aufbewahren. Oh und Achtung… SCHARF! 

MANUKA HONIG

Das Beste kommt zum Schluss: Manuka Honig, mein Lieblingsprodukt der letzten Monate. Wer mir schon länger folgt, weiß ja, wie begeistert ich von dem Zeug bin. Nicht nur, weil es mich tatsächlich meiner akuten, eitrigen Mandelentzündung OHNE Antibiotikum nach 2 Tagen komplett entledigte, sondern auch Lias* und meinen Mann ratzfatz gesund macht. 

Was macht Manuka so wirksam? Honig generell wirkt bekanntlich antiseptisch, wundheilend und antibakteriell, der Manuka aus Neuseeland jedoch enthält den alles entscheidenden Wirkstoff Methylglyoxal in einer vielfach höheren Potenz als herkömmlicher Blütenhonig und bekämpft Viren, Bakterien sowie Pilze mit einer hundertfachen Wirksamkeit! Wie hoch sein Anteil auf ein Kilogramm ist, bezeichnet die auf der Verpackung ausgewiesene Kennzeichnung MGO 100+ / 250+ / 400+ / 550+. 

Je höher die Konzentration, desto höher die Qualität und somit stärker die Wirkung, wobei man deshalb nicht gleich zu der höchsten Dosis greifen sollte. Merkt euch einfach folgende Faustregel: Je tiefer die zu behandelnde / kranke Region eures Körpers liegt, desto höher sollte die MGO-Konzentration sein. Wollt ihr also äußerliche Beschwerden behandeln – etwa Akne oder schmerzende Gelenke – nehmt ihr MGO 100+, bei Aphten MGO 250+, bei Reizungen der Atemwege 250+ via Inhalation, bei Bronchitis und Halsweh ebenfalls 250+ und bei allem, was tiefer liegt – also zum Beispiel Blasenentzündung und Darmbeschwerden – 400+. Ich hatte bei meinen schweren, langwierigen Anginas ebenfalls MG0400+ genommen, da ich auf Nummer sicher gehen wollte.

Wie einnehmen? Welchen kaufen?

Ich nehme bei den ersten Anzeichen einer Krankheit einen TL Manuka MGO 400+ pur (wobei 250+ vermutlich auch reichen würde, habe ich aber nicht im Haus), bei einer Erkältung 2-3 TL über den Tag verteilt und den letzten abends vor dem Schlafen, damit sich die Wirkung über Nacht entfalten kann. Ihr könnt ihn aber auch in Tee / Smoothie / Saft trinken oder in Joghurt einrühren. Lias hatte seit unseres Manuka-Konsums nur noch eine Erkältung und die habe ich ebenfalls erfolgreich nach 2 Tagen mit 2 TL Manuka pro Tag (im Porridge) bekämpft. Ansonsten war auch er seitdem nie wieder krank, und das, obwohl er mir ja NICHT bei den ersten Anzeichen eines Infekts Bescheid geben kann. Selbst mein Mann, der bei allem Natürlichen immer sehr skeptisch ist, vertraut mittlerweile auf Manuka. Er hat selbst die Erfahrung gemacht, dass seine Halsschmerzen über Nacht verschwunden waren. 

Wir kaufen übrigens dieses Produkt von Manuka Health, das von unabhängigen Testern als das Beste ausgezeichnet wurde. Es ist nicht manipuliert und frei von jeglichen Zusatzstoffen oder Pestiziden.

* bitte beachtet, Kindern erst ab 12 Monaten Honig zu geben!

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2 Kommentare

  • Reply Ulrike 28. April 2017 at 9:49

    Danke für Deine tollen Gesundheitstipps. Ich habe direkt den Honig besorgt und auch schon Ingwershot’s hergestellt.
    Ich kämpfe mit einer chronischen Sinusitis und habe seit einer Woche auch noch eine Angina. Es wäre toll, wenn es bei mir auch so gut hilft wie bei Dir.
    Achtest Du beim Kauf des Ingwers auf das Herkunftland?

    Liebe Grüße
    Ulrike

  • Reply M. 28. April 2017 at 18:16

    Hallo Yavi, Manuka Honig hat uns unser HNO Arzt empfohlen und seit zwei Jahren habe ich immer ein Glas im Schrank. Ich empfiehlt noch Salbei Tropfen, schmecken nicht gut aber gelten auch als naturelles Antibiotikum.
    Bei einem Story bei Instagram hast du erzählt, dass wenn jemand abnehmen will, soll kein Honig benutzen, lieber Stevia bzw. X Zucker. Ich habe ganz andere Meinung, da in der Zeit des „gesunden Zuckers“ vergisst man wie viele Nährwerte normale Honig hat. Honigkonsum ist viel niedriger geworden und dazu sind Bienen vom Aussterben bedroht. Das macht mich traurig und wütend, dass die Leute chemisch erzeugten Zucker kaufen wollen, statt Honig.
    Schöne Grüße

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