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Nomi, der beste Hochstuhl der Welt? 

7. November 2017

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Ich hätte nicht gedacht, dass jemals ein anderer Hochstuhl bei uns einzieht, als Stokke Steps. Als ich Stokke in der Schwangerschaft mit Lias entdeckte, verliebte ich mich in das Design, schätzte die Vielseitigkeit und dass er so robust war. Bis heute. Doch jetzt hat unser Haus ein neues, schmuckes Sitzmöbel und unser Stokke Steps einen harten Konkurrenten: Nomi. Den „besten Kinderstuhl der Welt“, wie die dänischen Hersteller Evomove selbst über ihren Luxusstuhl sagen. Und es überrascht mich nicht, dass Nomi aus der Feder besonders talentierter Designer stammt – und zwar der aus dem Hause Stokke. 

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Klickt euch durch die Galerie!

Nomi-Designer Peter Opsvik, der schon für Stokke gearbeitet hat, hatte folgende Idee: Einen Stuhl zu entwerfen, der gesunden, sicheren Sitzkomfort und gleichzeitig Raum für Aktivität und Abwechslung bietet und alles vereint, was man sich (als Eltern UND Kind) nur wünschen kann. Es hat sich gelohnt: Beim Dänischen Verbraucherausschuss THINKals bestand sein „Nomi“ als einziger von 13 Hochstühlen ohne Mängel und wurde vom TÜV, Catas und dem dänischen Technologischen Institut nach den neuesten Sicherheitsnormen geprüft und genehmigt. Und offensichtlich wollte Opsvik bei all seinen Ansprüchen an die Funktion auch nicht auf Attraktivität und Ästhetik verzichten und nicht nur einen praktischen, sondern auch einen stylischen Stuhl zu kreieren. Auch das ist Opsvik gut gelungen: 2014 hat Nomi den „Reddot Award: Best of the Best“ erhalten.

Hier seht ihr, wie der Stuhl mitwächst! Foto: Nomi Highchair

Der Hochstuhl kann ein Kind auf Grund seines durchdachten, innovativen Konzeptes von Geburt an bis ins Jugendalter oder sogar darüber hinaus begleiten. Während der Säugling in einer auf dem Stuhl angebrachten Wippe am Familienalltag teilnimmt, sitzt das Baby ab 6 Monaten in einer sicheren Konstruktion aus Sitz, Rückenlehne und Fußstütze, dem so genannten Nomi Mini Set, welches ab ca. 2 Jahren entfernt werden kann und einen coolen „barrierefreien“ Stuhl frei legt, der wiederum dank des stufen- und vor allem schraubenfreien Verstellmechanismus’ simultan zum Wachstum des Kindes verstellt und perfekt an die Körpergröße angepasst werden kann. Die Tiefe von Sitzfläche und Fußstütze wird außerdem automatisch angepasst, wenn die Höhe verstellt wird. Dank dieser Flexibilität kann das Kind auch noch als Teenie auf seinem Nomi thronen – im Zweifel auch mit einem Körpergewicht von bis zu 90kg. 

Der Stuhl ist aber nicht nur ziemlich universell, sondern auch bis ins kleinste Detail funktionell und sicher. Beispiel: Die Räder an den Hinterbeinen sind nicht nur praktisch, weil der Stuhl ganz leicht über den Boden an den Tisch heran geschoben werden kann (auch vom Kind selbst), sondern auch ein wichtiger Sicherheitsfaktor: Sie verhindern nämlich, dass der Stuhl nach hinten kippt, wenn das Kind beispielsweise wippt oder versucht, sich mit den Beinen vom Tisch abzustoßen. Zudem ist der Sitz ergonomisch geformt, schränkt das Kind jedoch nicht in der Bewegungsfreiheit ein und unterstützt die natürliche Aktivität. Gleichzeitig kann er sogar beruhigend wirken: die Fußstütze ist so geformt, dass sie stimulierend sein und zappeligen Beinen eine Pause ermöglichen kann.

Wie auch den Stokke Steps gibt es Nomi in diversen modernen und attraktiven Ausführungen: Eiche mit Eiche- oder mit Buchekern (weiß oder natur geölt oder schwarz lackiert), wobei die Basic Version mit dem Buchekern um 50,- Euro günstiger ist, und dann gibt es die Premium-Version aus Nussbaum (natur geölt), die höherpreisige Kategorie, in die auch die Eiche mit Eichenkern gehört.

Hier einige Beispiele:

Nomi Eiche mit Buchenkern, weiß geölt (für 199,95 Euro)

Nomi Eiche mit Buchenkern, schwarz lackiert, grau (für 199,95 Euro)

Nomi Walnuß mit Walnußkern, natur geölt, Premium-Hartholz (für 249,95 Euro)

Nomi Eiche mit Eichenkern, natur geölt, Premium-Hartholz, pale pink (für 249,95 Euro)

Und dazu kann man die Kunststoff-Teile (Nomi Baby, Nomi Mini) sowie das Wendekissen für den Stuhl in vielen tollen Farbausführungen wählen, unter denen man sicher eine findet, die zum eigenen Interieur passt: Weiß, Schwarz, Lime, Ocean, Coffee, Pale Pink, Grey. Die wendbare Baby Mattress, die die weiche Oberfläche das Baby-Aufsatzes darstellt, sowie das Wendekissen gibt es in Dark Grey, Pale Pink oder Pale Blue. 

Seit Oktober ist Nomi im myToys Sortiment und seit einigen Wochen auch in der Ausführung Eiche mit Eichenkern, natur geölt, Premium-Hartholz in Grey inklusive Nomi Baby in Grau in unserem neuen Kölner Zuhause. Wir haben ihn also getestet – sowohl in der Baby-Variante mit Leonas als auch in der Kleinkind-Variante mit Lias und hier kommen unsere Gedanken.

Nomi Highchair – Unsere Erfahrungen

Das normale Prozedere in unserem Haus ist das Folgende: Die Frau bestellt, der Mann baut auf. Wenn ich schon weiß, dass ein Produkt auch nur eine Schraube hat, warte ich in der Regel darauf, dass mein Mann nach Hause kommt und das Schrauben und Aufbauen übernimmt. Als unser Nomi endlich ankam, wollte Lias jedoch den Inhalt der Kartons unbedingt aus- und den Aufbau selbst anpacken, also haben wir uns zu zweit an die Arbeit gemacht. Und ich war gleich begeistert (vom Stuhl und von mir): trotz einiger Schrauben waren wir in fünfzehn Minuten fertig und unser Nomi stand! 10 von 10 Punkten für den Aufbau, den selbst ein Zweijähriger checkt.

Was mir als nächstes sehr positiv aufgefallen ist, war die Qualität der, by the way, recycelbaren Materialien. Das Holz ist wunderschön verarbeitet, wirkt sehr stabil, aber nicht zu schwer – was, zusammen mit den federleichten Kunststoffteilen (aus dem recycelbaren Kunststoff Polypropylen ohne gesundheitsgefährdenden Inhaltstoffe) das Gesamtgewicht des Stuhls von nur 4,7 kg ermöglichen. Ich empfinde das als super praktisch, da der Stuhl bei uns im ganzen Haus unterwegs ist: Mal steht er in der Küche an unserem Küchenwagen, mal am Esstisch, er stand auch schon draußen im Garten, als wir gutes Wetter hatten und leider auch mal am offen Kühlschrank, weil Lias meinte, hinter meinem Rücken mithilfe des Stuhls an seine Lieblings-Würstchen zu kommen – anderes Thema. Aktuell nutze ich Nomi mit der Babywippe, da ich Leonas auch gern mit nach oben nehme, zum Beispiel in unser Ankleidezimmer oder ins Bad. 

Und hier kommen wir zu einem kleinen Minuspunkt: Der Stuhl lässt sich nicht einfach mit einem Handgriff vom Kleinkind-Stuhl mit Sitzfläche zum Baby-Stuhl mit Wippe konvertieren, denn die Transformation erfordert eine Neu-Montage. Wenn ich also die Wippe für Leonas statt der Sitzfläche für Lias montieren will, muss ich alle Kunststoffteile entfernen und sogar Schrauben lösen sowie die Wippe mit zwei weiteren Schrauben befestigen. Nachdem also erst Lias eine Weile auf dem Stuhl sitzen durfte, habe ich ihn umgebaut und die restlichen Teile im Keller verstaut, bis ich sie wieder herausholen möchte, um wieder zu der Originalvariante zurückzukehren. 

Gleichzeitig sorgen die Schrauben für mehr Stabilität und Sicherheit, worauf ich bei einem Hochstuhl nicht verzichten möchte. Und das ist wiederum ein weiterer Pluspunkt für Nomi: obwohl der Stuhl so federleicht ist, wirkt er sehr stabil und vertrauenswürdig. Lias klettert wie ein Äffchen auf dem Stuhl herum, herauf und wieder runter und nochmal von vorn, doch der Stuhl macht den Zirkus mit, kippt nicht um und rollt nicht weg. Apropos rollen: Die an den Hinterbeinen befestigten Rollen halte ich ebenfalls für sehr praktisch, denn nicht nur ich kann Lias mühelos an den Tisch heran schieben, sondern er sich auch selbst ganz einfach wieder von ihm abstoßen. Und wenn er vom Stuhl runter und vom Esstisch weg ist, kann ich zum Wischen und Saugen des Bodens den Stuhl entweder fix wegschieben oder ihn ganz einfach an der Tischplatte einhängen – super! Super ist auch, dass sich die Kunststoffteile mit einem feuchten Lappen sehr gut abwischen lassen. Und wer ein zweijährigen Vielfraß zuhause hat, weiß, wie wichtig diese Kriterien bei einem Hochstuhl sind. 😉 

Auch die Babywippe lässt sich ganz einfach auf die Säule montieren und ist dank der gepolsterten Matratze super weich. Leonas liebt es, darin zu liegen, vor allem, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen. Wenn er strampelt, geht die Wippe ganz leicht mit, was Leonas zu entertainen scheint – er lacht sich neuerdings immer schlapp, wenn er drin sitzt. Es heißt, aus Rücksicht auf die noch instabile Wirbelsäule sollte das Baby jedoch nicht länger als 15 Minuten in der schrägen Position bleiben, weswegen wir die Wippe nach einiger Zeit einfach waagerecht stellen – dank des unkomplizierten Rädchen-Systems ist auch das kein Ding, auch, wenn das Baby noch drin liegt.

Leider lässt sich diese Matratze nicht ohne Stuhl nutzen, wie beispielsweise die Stokke Steps Wippe, die man auf den Stuhl klicken oder frei auf den Boden stellen kann. Doch dramatisch ist das nicht – auch mit der Wippe bleibt Nomi ganz leicht und so kann die Wippe einfach mitsamt des gesamten Gestells im gesamten Haus herumgetragen werden. Ich empfehle nur, vorher das Baby herauszuholen 😉

Kleiner Hinweis: Nomi Baby, also der Bügel für bereits sitzende Babys, wurde von nicht getestet, da Lias dafür schon zu groß und Leonas noch zu klein ist und wir die Teile deshalb nicht im Haus haben. Ich kann also nichts zur Stabilität sagen und keinen Vergleich zum Stokke ziehen, bei dem zum Beispiel nach einiger Zeit und mit Lias’ kräftigem Ärmchen-Einsatz der Tray (der Tisch, den man an den Bügel montieren kann) abgebrochen ist. Ich würde mir wünschen, dass es bei Nomi nicht passiert.

Vergleich mit Stokke Steps

Nomi & Stokke Steps  – Man sieht ihnen die Verwandtschaft an. Sowohl die Kombination aus Holz und Kunststoff, als auch die weichen, runden, ergonomischen, unaufdringlichen, zeitgenössischen Formen im Scandi Design machen aus beiden Stühlen einen Eyecatcher und fügen sich in moderne Einrichtungen wunderbar ein. Beide haben den reddot design Award gewonnen, wiegen beide weniger als 5 kg, sind ohne Werkzeug verstellbar, das Kind kann selbst hinauf- und wieder herabklettern und sie lassen sich mit einem feuchten Tuch leicht abwischen. Doch während sich beim Nomi  Sitzfläche und Fußstütze mit den Rädchen ganz einfach stufenlos verstellen lassen, kann beim Stokke lediglich die Fußstütze variiert werden. In dieser Funktion hängt Nomi seinen Konkurrenten ganz klar ab. Und Nomi hat noch einen weiteren Vorteil: Die Hinterbeine, die dank der gebogenen Säule so weit unter dem Sitz sind, dass man beim Vorbeigehen niemals drüber stolpert. Wer einen Stokke Steps hat, weiß ganz genau, wie schmerzhaft Hinterbeine sein können…

Fazit

Stokke bleibt, Nomi aber auch. Sie sind beide wunderschön und passen beide ideal in unser Wohn- und Interieurkonzept, Lias sitzt auf beiden gern und Leonas kann mithilfe der Wippe ebenfalls komfortabel auf beiden liegen. Doch Nomi kann noch etwas mehr: mehr Details bieten, mehr mitwachsen, mehr flexibel und vielleicht sogar etwas stylischer sein. Ich kenne nicht alle Hochstühle dieser Welt, aber es reizt mich auch nicht, sie alle kennenzulernen – denn Nomi erfüllt alle ästhetischen, qualitativen und funktionellen Ansprüche, die man an einen Hochstuhl nur haben kann. Eine Bereicherung für jeden Familienhaushalt.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit myToys – vielen Dank dafür! 

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